Beautyful in White
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Meine lange Pause seit dem letzten Eintrag hat einen Grund. Ich bin nach New York für zwei Tage geflogen und leide jetzt noch immer am Jet Lag. Die gute Frau des Hauses hat nämlich beschlossen: "I need a P.A." (Personal Assistant) was sie ja auch hat. Nämlich mich.

Allerdings war es bis jetzt üblich, dass ich ihre Kinder in die Schule fahre und mich mit ihrem Mann besser verstehe als sie. (ohne blöde Gedanken jetzt ^^)

Sie fuhr also zu ihren Freundinnen nach Manhattan und wollte da drüben die Europäerin geben, die Amerikanern an Dekadenz in nichts nachsteht. D.h. ihr Handy abheben, Tee servieren usw. Die ganzen Handgriffe für die man in Europa normalerweise keine P.A. bemüht.

Ich war ja froh, dass ich ihr nicht auch noch den Hintern auswischen musste Pfui!

Wie auch immer. Wir landeten am JFK und fuhren mit einer Limo, die ich von zu hause aus gebucht hatte, zum Hotel. Ehrlich es war seeeehr glamo. Die Limo war ein Mercedes mit verdunkelten Scheiben und der Fahrer brachte uns ins Mercer. Normalerweise ist es ja in Europa so, dass die Fahrer irgendwas anhaben. Schön wenn das "irgendwas" auch gebügelt und sauber ist. In den USA haben sie alle eine Uniform an, die auf Hochglanz poliert sind.
Das Mercer ist auf jeden Fall traumhaft. Ich hatte noch totalen Jet Lag und wäre am liebsten gleich ins Bett marschiert, aber Tinki war (leider) hellwach und marschierte sofort wieder los.

Ihre Freundin ist irgendeine Fashion-Designerin, die ihr als Wilkommens-Geschenk einen Seiden-Kimono schenkte. Ich habe schon lange nicht mehr so ein wunderschönes Kleidungsstück gesehen.

Auf jeden Fall waren die Ladies beim Plaudern und ich durfte für kurze Zeit vor die Tür, um eine Zigarette zu rauchen. Der Stress mit Tinki und ich bin wieder zurück zu meiner Genusszigarette Und da konnte ich auch die New Yorkerinnen sehen. Sie sind hip, hot, elegant. Sehen aus wie die vier aus Sex and the City. In NY wird sehr viel aufs Aussehen wert gelegt. Es gibt eigentlich kein underdressed. Die Haut ist steht´s perfect von irgendeinem facialist poliert. Keine Pore, die rebellisch werden würde. Man bekommt sofort einen Neid-Komplex.

Die restliche Zeit verbrachte ich eigentlich damit Tinki beim Shoppen zu helfen. Ich musste zuhause eine Route ihrer beliebtesten Designer-Stores zusammenstellen, damit sie auch ja nichts auslässt. Chanel, Dior, Cavalli, Versace etc. Natürlich klapperten wir alles mit dem Fahrer ab, der in dem Wahnsinns-Verkehr immer höflich und ruhig blieb. Wahnsinn!!

NYC ist irre. Einfach der Hotspot der Welt. London ist hip und cool, L.A. hat seine total vermurksten, reichen Menschen, aber New York ist wirklich der Pulsschlag der Welt.

Ich bin jetzt nach unserer Heimkehr wieder damit beschäftigt, die Massen an Klamotten über den großen Teich fliegen zu lassen und sie in die Reinigung zu bringen.

Jetzt weiß ich auch warum Tinki so groß Druck gemacht hat. Sie schläft seit 24 Stunden und ich bin beschäftigt mit ihren Kindern.

Das ist eben der Vorteil, wenn man Angestellte hat, die für einen alles erledigen.

28.9.07 12:23
 


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